Warum Westies

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Wie wir auf den Westie gekommen sind….

Ich Heike Steinert, lebte mit  meiner Tochter Nadine, die gerade 7 Jahre alt war, in einem Haus am Randgebiet von Nürnberg. Ich selbst bin mit Hunden groß geworden und wollte diese Erfahrungen gerne an meine Tochter Nadine weiter geben.  Sie sollte lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die Liebe zu Tieren hatte sie längst schon entdeckt.

Also informierte ich mich über einige Hunderassen . Ich bin dann beim „Westie“ hängen geblieben. Er war genau das, was ich mir vorstellte: selbstbewusst, kinderlieb, robust, freundlich, tapfer, wissbegierig, kein Langeweiler und auch etwas stur :-).

Die Entscheidung war gefallen.  Im Dezember 2001 fuhren wir zu einer Züchterin in unserer Nähe. Wir verliebten uns sofort in einen kleinen Welpen. Ende Dezember 2001 zog dann unser Flocki mit 9 Wochen bei uns ein. Wir hatten von da an alle Hände voll zu tun, um den kleinen Kerl gerecht zu werden. Er hatte allerhand Schabernack im Kopf. Wir besuchten die Hundeschule, damit er auch lernt, bestimmte Regeln einzuhalten.

Dann entschlossen wir uns nach Absprache mit unserer Züchterin, noch einen Westie Welpen aufzunehme.  Unser Flocki sollte auch einen Spielkameraden bekommen. Im August 2002 war es dann so weit, Mini – 9 Wochen alt, zog ein. Sie war ein kleiner Wirbelwind und mischte den Laden voll auf. Flocki übernahm mit die  Erziehung und Langweile war fortan ein Fremdwort. 2004 bekam unsere Hündin Mini 6 gesunde Welpen von unserem Flocki. Es war eigentlich ein Unfall, da Flocki unserer Hündin in der Hitze das Höschen auszog. Aber wir waren soooo stolz auf unsere Mini. Sie war eine ganz tolle Mutter und mit Hilfe unserer damaligen Züchterin hat alles prima geklappt. Alle 6 Welpen wurden an liebe Familien weiter vermittelt.

Leider wurde Mini immer wieder Scheinschwanger. Sie bekam Mamatumore. Wir mussten sie mehrmals operieren und dann kastrieren lassen.

2006 kauften wir  uns ein kleines Haus mit Garten, renovierten es und zogen samt unserer Hunde ein.

Im Februar 2015 kam dann der erste Schock, Flocki, der bis dahin kerngesund war, taumelte plötzlich. Meine Tochter, die damals eine Ausbildung als Tierarzthelferin machte, nahm ihn mit zu ihrem Chef.  Der verwies sie nach einem Röntgenbild in die Tierklinik. Dort stellte man ein Hämangiosarkom (Lebertumor) fest. Man sagte meiner Tochter, Flocki habe noch ca. 6 Wochen zu Leben. Sie rief mich heulend an.  Wir waren einfach nur geschockt und versuchten alles, ihm zu Helfen. Wir nahmen Kontakt mit Tierheilpraktikern auf. Auch die Firma Horvie in Holland wurde heran gezogen. Wir wollten  ihm  eine Enzymtherapie verabreichen. Die Produkte bestehen aus Schlangengift.  Leider alles vergeblich…. am 26.02.2015 mussten wir unseren Flocki gehen lassen. Er  konnte nicht mehr…. Er ist in den Armen meiner Tochter Nadine eingeschlafen… Er ist nur 13 Jahre und 4 Monate geworden und fehlt uns soooo sehr. Er war unser Seelenhund…. Wenn wir von der Arbeit nach Hause kamen, sang er vor Freude. Oft saß er auf meinem Schoß auf der Terrasse. Ich musste gar nichts sagen, wir genossen die Sonne.

Aber irgendwann sehen wir uns alle wieder auf der Regenbogenbrücke und du wirst vor Freude wieder singen, wir haben dich sooo lieb unser Flocki’le !

Dann war unsere Mini alleine. Es war eine schlimme Zeit. Sie fraß nichts mehr und wollte nicht mehr spazieren gehen. Nach langer Überlegung beschlossen wir dann, doch wieder einen Westie ins Haus zu holen… Wir suchten eine Züchterin mit langjährigen Erfahrungen und sind auf Frau Lohner in Feuchtwangen gestossen. Sie züchtet seit nunmehr 28 Jahren erfolgreich und sehr verantwortungsbewußt Westies.  Gerade jetzt hatte sie einen Wurf.  Es folgte der erste Besuch und wir schlossen sofort unseren  Finn „Sparkling Capriccio“  ins Herz. Im April 2015 zog er dann bei uns ein. Damit begann die Geschichte der „Kleinstein’s Lakritznasen“, die im Anschluss folgt.

Mini blühte wieder auf in ihrer Mutterrolle und übernahm die Erziehung. Im Oktober 2015 kam der nächste Schock, Mini hatte Mastzellentumore. Es folgten zwei Operationen und dann eine Medikation mit Masivet. Das ist ein Medikament, welches die Tumore eindämmen kann. Dies klappte auch bis zum November 2016. Dann kamen die Tumore wieder. Es folgten wieder Operationen. Aber man operierte 2 Tumore weg, 5 folgten. Wir hielten uns an den Rat der Hautärztin in der Tierklinik, welche uns die ganze Zeit betreute und ließen sie nicht mehr operieren. Es war schlimm. Der ganze Köper war voll mit offenen Tumoren und Wunden. Aber sie fraß, ging spazieren, war aufmerksam und hatte Spaß. Die schlimmste Zeit war dann ab Februar 2017. Ich versorgte jeden Morgen und Abend 1/2 Stunde erst einmal ihre Wunden… bis es nicht mehr ging… Sie fraß zwar noch, aber sie musste sich übergeben und bekam Schmerzen. Am 07.03.2017 haben wir dann unsere Mini gehen lassen. Auch sie ist in den Armen meiner Tochter zu Hause eingeschlafen. Sie ist 14 Jahre und 9 Monate geworden und lebt genau wie unser Flocki weiter in unserem Herzen!

Und eins kann ich dir heute schon sagen, meine kleine Minimaus: „Wir sehen uns alle wieder auf der Regenbogenbrücke. Dann kannst du uns wieder abschleckern. Wir haben dich sooo lieb unsere kleine Maus!“