Pflege / Trimming

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 Pflege/Trimming

 Das gehört dazu….

Bürsten

Scheren

Trimmen

Reinigung der Augen, Zähne und Ohren

Reinigung und Pflege der Pfoten


Trimming

Das doppelte Haarkleid des Westies setzt sich aus weicher und dichter Unterwolle und hartem Deckhaar zusammen.  Die Unterwolle hat einen wärmenden, das Deckhaar einen schützenden Effekt. Bei einer solchen Fellbeschaffenheit wachsen die Haare nur bis zu einer bestimmten Länge. Danach stirbt das Haar ab, fällt jedoch nicht wie bei anderen Hunderassen aus, die dem Fellwechsel unterliegen (Sommerfell/Winterfell), sondern es verbleibt abgestorben zurück. Dies gilt für die Unterwolle ebenso wie für das Deckhaar. Die Unterwolle verdichtet sich und lässt nur noch wenig „Luft“ an die Haut. Bakterien haben eine wunderbare Grundlage, sich zu vermehren, da sich die abgestorbenen Haare wie eine Decke auf die Haut legen. Anfänglich könne nun Juckreiz und Kratzen folgen, bis hin zu massiven Hautproblemen.

Schert man den Westie, so wird also das Haar nur gekürzt. Die toten Haare bleiben stehen. Neue Haare können nicht nachwachsen. Das von Natur aus harte, schützende und gleichmäßige Fell wird  weich, unstrukturiert, teilweise wellig und vor allem Rasse untypisch.  Weiterhin geht der schützende Effekt vor Nässe, Wind und anderen Umwelteinflüssen, verloren. Trimmen hat nichts mit Ausstellungsmerkmalen zu tun. Um ihm die natürliche Strucktur des Fells zu erhalten, hat man ihn mit der Hand getrimmt (Handtrimming) und dies geschah Jahre vor der Zeit, als er überhaupt auf Ausstellungen präsentiert wurde.  Von uns  bekommen Sie Ihren Welpen natürlich schon getrimmt. Wir entfernen die  trimmbaren Babyhaare des Welpen und er kennt die  Prozedere des Trimmens schon von einer ihm vertrauten Person.  Es ist kein kosmetischer Effekt, sondern die Natur des Wesies, dass seine abgestorbenen Haare entfernt werden müssen!

     

Gesundheitliche Nachteile des Scherens/Schneidens vom Fell

– abgestorbene Haare erzeugen Juckreiz – verdichtete Unterwolle verhindert eine Durchlüftung der Haut

– Bakterien und Keime vermehren sich – der schützende Effekt des harten Deckhaares geht verloren zudem fördert regelmäßiges Trimmen die Durchblutung der Haut.


Die Krallen

Die Krallen wachsen, wie bei uns auch die Fingernägel nach und müssen von Zeit zu Zeit geschnitten werden. Je regelmäßiger man das macht, je einfacher wird es. Wenn sie  beim Laufen Klickgeräusche der Krallen hören, sind diese zu lang, Ideal ist ein Abstand von ca. 2 mm zum Boden. Ihr Hund sollte zuerst mit den Pfotenballen aufkommen und nicht mit den Krallen. Und nicht zu vergessen die Wolfskralle. Sie befindet sich an den Innenseiten ihrer Hinterläufe und ist die fünfte Kralle. Sie wächst in der Regel rund und berührt nie den Boden. Man muss sie regelmäßig kürzen, sonst wächst sie in die Haut oder es kann zu schmerzhaften Verletzungen oder bis hin zum Abriss der Wolfskralle kommen.


Die Zähne

Ein gesundes Gebiss ist wichtig. Entzündungen und Zahnstein können den Hund beim Fressen behindern oder zu Appetitlosigkeit führen. Auch Schmerzen sind denkbar, sowie Zahnverlust und Infektionen. Wir raten ihnen, eine regelmäßige Kontrolle und Pflege des Maul, damit erst gar keine Probleme auftreten.

Folgende Anzeichen sprechen für ein ungesundes Maul:

  • blutiges oder stark gerötetes Zahnfleisch
  • gelbe oder bräunliche Ablagerungen auf den Zähnen
  • übelriechender Atem
  • Appetitlosigkeit
  • übermäßige Speichelproduktion

In einigen Fällen und oft bei älteren Hunden ist der Gang zum Tierarzt notwendig, damit dieser die Zähne professionell von Zahnstein und anderem Schmutz befreit.

Wichtig: Oft führen falsche Ernährung und zu viele Leckerli zu lästigem Zahnstein  und weiteren Problemen im Mundraum.

Die regelmäßige Gabe von Knochen, wie zum Beispiel Markknochen, trägt zur Zahnreinigung bei, durch das Reiben mit den Zähnen an dem Knochen schabt sich der Zahnstein ab. Auch gibt es spezielle Zahnbürsten und Zahncreme für die Reinigung der Zähne.


Die Reinigung der Augen

Die Augenpflege führen Sie am besten mit einem weichen, feuchten, sterilen Lappen durch oder Wattepads . Finden sie in den Augen Fremdkörper, Haare oder Schmutz, müssen diese vorsichtig gereinigt werden. Man nimmt ein  fusselfreies, weiches Tuch,  das mit abgekochtem Wasser oder speziellem Augenreiniger für Hunde befeuchtet wird, wickelt es  um den Zeigefinger und benutzt es zum Auswischen der inneren Augenwinkel.  Bitte vermeiden sie den direkten Kontakt zum Auge!


Die Ohren vom Westie, reinigen ja oder nein?

Nur wenn die Ohren stark verschmutzt sind, sollten sie gereinigt werden, aber bitte NIE mit einem Wattestäbchen ins Ohr! Hat ihr Westie keinerlei Probleme mit den Ohren, reicht die regelmäßige Kontrolle.

Nur wenn Ihr Hund zu Ohrenentzündungen neigt, oder es  verstopfen die Gehörgänge durch zu viele Haare oder zu viel Ohrenschmalz, müssen die Ohren gereinigt werden. Bei zu vielen Haaren, die bereits störend gewirkt haben, werden diese mit einer Pinzette oder den Fingern vorsichtig herausgezupft.

Ein spezieller Ohrenreiniger, der Verschmutzungen löst, kann in das Ohr geträufelt werden Aber bitte nicht kalt aus dem Kühlschrank! Ihr Hund schüttelt ihn dann wieder in Tropfenform heraus. Reste können sie einfach vorsichtig mit einem trockenen Tuch aus dem Ohr wischen.


Pfotenpflege

Streusalz, Kies, Dornen, heiße Gehwegplatten – die Pfoten ihres Westies müssen einiges aushalten. Bitte die Pfoten nach jedem Spaziergang auf Verletzungen und Fremdkörper untersuchen!

  • Das Fell zwischen den Ballen regelmäßig mit einer Pfoten Schere kürzen.
  • Im Winter bei Schnee und Eis die Pfoten mit Melkfett, Vaseline, Kokosöl oder Ballenbalsam eincremen.
  • Auch im Winter  nach jedem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen, um Eis, Schnee und Streusalz zu entfernen.

Einige Tipps und Hilfsmittel zur Pflege

  • Hundeshampoo für weißes Fell benutzen, am besten gut rückfettendes, aber bitte nur sehr wenig Baden bzw. Duschen.
  • Gegen Tränenflecke hilft Augenreiniger.
  • Bereits ab dem Welpenalter den Hund mit dem sogenannten Terrier Striegel an die Pflege gewöhnen.